Liechtenstein gehört seit Jahrzehnten zu den bevorzugten Standorten für internationale Unternehmer und Investoren. Das Fürstentum verbindet politische und wirtschaftliche Stabilität mit einer günstigen geografischen Lage und bietet Unternehmen ein verlässliches Umfeld für langfristige Planung und internationale Geschäftsbeziehungen.
Gründer profitieren zudem von kurzen Entscheidungswegen, einem überschaubaren Verwaltungsapparat, einem hohen Datenschutzniveau und unternehmensfreundlichen Rahmenbedingungen. Verwaltungsprozesse können dadurch häufig effizient und mit vergleichsweise geringem bürokratischem Aufwand abgewickelt werden.
Besonders interessant ist Liechtenstein für Unternehmer und Start-ups, die bereits bei der Gründung ihre zukünftige Entwicklung berücksichtigen möchten. Der Standort bietet einen einheitlichen Körperschaftssteuersatz von 12,5 Prozent sowie interessante Möglichkeiten für Holdinggesellschaften, Beteiligungsstrukturen und die Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Unter bestimmten Voraussetzungen kann lediglich die jährliche Mindestertragssteuer von CHF 1’800 anfallen.
Liechtenstein gehört zwar nicht zur Europäischen Union, ist jedoch Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums. Dadurch erhalten Unternehmen Zugang zum europäischen Binnenmarkt, während zugleich die enge wirtschaftliche Verbindung zur Schweiz bestehen bleibt.
Je nach Unternehmensziel kommen insbesondere die GmbH, die Aktiengesellschaft oder die Anstalt in Betracht. Welche Rechtsform sinnvoll ist, hängt unter anderem von der geplanten Geschäftstätigkeit, dem Kapitalbedarf, der Beteiligungsstruktur und den langfristigen Zielen des Unternehmens ab.